Befristungsrecht: Der Fakultätentag Psychologie (FTPs) begrüßt in Stellungnahmen zum RefE und zum RegE Verbesserungen zum WissZeitVG und ÄArbVtrG, insbesondere die Übertragbarkeit nicht ausgeschöpfter Promotionszeiten auf die Postdoc-Phase, und fordert Nachbesserungen bei der Gleichstellung von Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten in Weiterbildung mit Ärztinnen und Ärzten.
Der Fakultätentag Psychologie (FTPs) regt in zwei Stellungnahmen zum Referenten- und Regierungsentwurf an, mögliche Nachteile einer ersatzlosen Streichung des HRG zu ptüfen und regt eine Bund-Länder-Vereinbarung zur Sicherung einheitlicher Rahmenstandards an. Zudem kritisiert er eine Änderung in der PsychThApprO, die missverständlich nahelegen könnte, bereits ein Bachelorabschluss sei für den Psychotherapeutenberuf ausreichend.
Der Fakultätentag Psychologie (FTPs) stimmt auf Grundlage einer Umfrage unter seinen Mitgliedshochschulen der Problemanalyse des Wissenschaftsrates weitgehend zu, bewertet dessen Reformvorschläge jedoch differenziert. Er begrüßt verlässlichere Karriereperspektiven, eine maßvolle Ausweitung von Dauerstellen und Möglichkeiten zur gemeinsamen Ressourcennutzung. Zugleich warnt er vor zu kurzen Qualifikationsphasen, einer starken Verringerung wissenschaftlicher Stellen und insbesondere der Qualifikationsstellen, verpflichtenden Departmentstrukturen sowie den Folgen einer Umsetzung ohne die erforderliche zusätzliche Finanzierung.
Die Leitung des FTPs empfiehlt in Abstimmung mit dem Vorstand der DGPs Psychologeinstituten eine Harmonisierung der Zulassungstermine für Psychologie-Masterstudiengänge, um Bewerbungsprozesse zu vereinfachen und Mehrfachbewerbungen zu reduzieren. Zudem wird eine stärkere Information über verschiedene Studienschwerpunkte, alternative Berufsfelder und die Möglichkeit eines dritten Praktikums angeregt, um die Vielfalt im Studium zu fördern.
Die DGPs und der Fakultätentag Psychologie fordern einen stärkeren Einbezug psychologischer Expertise zur Krisenbewältigung, den gesetzlichen Schutz des Titels „Psychologe/Psychologin“, die bessere Finanzierung der psychotherapeutischen Weiterbildung, Anpassungen im Arbeitssicherheitsgesetz (ASiG), eine stärkere Rolle psychologischer Expertise bei sozialrechtlichen Gutachten, Reform des WissZeitVG sowie mehr Psychologie an Schulen durch den Ausbau der Schulpsychologie und die Einführung des Fachs Psychologie.
Der Studieneignungstest BaPsy-DGPs für den Bachelorstudiengang Psychologie wurde mit Unterstützung des Fakultätentages Psychologie (FTPs) im Jahr 2023 an vielen deutschen Psychologie-Instituten eingeführt. Seitdem geht es um eine Ausweitung und Optimierung der Durchführung. In den FAQs des FTPs finden sich insbesondere für Institute Antworten zum BaPsy-DGPs sowie für dessen Ein- und Durchführung. 2025 haben 40 Universitäten am BaPsy-DGPs teilgenommen.
Der Fakultätentag Psychologie hat in Kooperation mit der DGPs und mit Unterstützung des BdP eine deutschlandweite Absolventenbefragung in der Psychologie durchgeführt. Vorläufige Ergebnisse sind bereits auf der Plenarversammlung des Fakultätentags vorgestellt worden.
Die Gestaltungsempfehlungen zeigen, wie die DGPs-Empfehlungen bzw. das DGPs-Qualitätssiegel für Psychologie-Studiengänge mit den Anforderungen der Approbationsordnung Psychologie in Einklang gebracht werden können. Für andere Studiengänge wird auch direkt auf die DGPs-Empfehlungen und das DGPs-Qualitätssiegel verwiesen.