B.Sc.-Notenermittlung/-darstellung

Im Jahr 2015 führte die Fakultätentagsleitung eine Umfrage bei den Delegierten des Fakultätentags durch, deren Ergebnisse auf der Plenarversammlung vorgestellt wurden. Ein Aspekt der Umfrage bezog sich auf die Ermittlung der Bachelorabschlussnote. Die Fakultätentagsleitung empfiehlt eine Vereinheitlichung in Bezug auf die Ermittlung und Darstellung dieser B.Sc.-Gesamtnote. Ziel ist es, Ungerechtigkeiten im Bewerbungsprozess um einen Masterstudienplatz, die eine rein formale Ursache haben, zu reduzieren.

Die Empfehlungen (1-3) orientieren sich an der Norm, an der sich bereits jetzt 80% der befragten Institute orientieren:


1) Die Gesamtnote der Bachelor-Prüfung lautet:
bei einem Durchschnitt von 1,0 bis 1,5 sehr gut
·  bei einem Durchschnitt von 1,6 bis 2,5 gut
·  bei einem Durchschnitt von 2,6 bis 3,5 befriedigend
·  bei einem Durchschnitt von 3,6 bis 4,0 ausreichend

2) Bei der Ermittlung der B.Sc.-Gesamtnote aus den Modulnoten und der Note der Bachelorarbeit soll nur die erste Stelle hinter dem Komma berücksichtigt werden, alle weiteren Stellen werden ohne Rundung gestrichen. Die Note wird nur mit einer Nachkommastelle auf dem Zeugnis dargestellt (z.B. 1,57 –>1,5).

3) Die B.Sc.-Gesamtnote sollte keinen Wert unter 1,0 annehmen.

4) Falls bei einem Bachelorzeugnis die Gesamtnote mit zwei Nachkommastellen (z.B. 1,57) dargestellt ist oder falls die erste Nachkommastelle kaufmännisch aufgerundet (z.B. 1,57 à 1,6) wurde, sollte bei der Rangreihenbildung der Bewerber für Masterplätze, nur die erste Nachkommastelle ohne Rundung berücksichtigt werden.

5) Auf die Notenbeschreibung „Mit Auszeichnung“ sollte verzichtet werden.


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